25. Februar 2013
Anhänger von open access in der Wissenschaft fordern, Forschungsergebnisse kostenlos öffentlich zugänglich zu machen.
Denn schließlich sei ein Großteil der Forschung durch Steuermittel finanziert. Diese Idee hat offenbar auch in der US-Regierung Befürworter gefunden. John Holdren, Präsident Barack Obamas Berater für Wissenschaft und Technologie, schreibt auf der Seite whitehouse.gov, öffentlich geförderte Forschungsergebnisse sollten innerhalb eines Jahres nach der Veröffentlichung frei zugänglich gemacht werden. Der Grundsatzerklärung zufolge sollen dafür jetzt genaue Pläne entwickelt werden.
Die Organisation "Public Library of Science", die unter anderem das Fachjournal "PLOS ONE" herausgibt, befürwortet die Pläne. Als nächstes müsse sichergestellt werden, dass open access nicht nur eine persönliche Vorliebe des Präsidenten bleibe, sondern auch zum Gesetz werde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)