25. Februar 2013

Uni Dresden: Autofahren belastet die Allgemeinheit

Wer Auto fährt, findet das wohl spätestens beim Stopp an der Tankstelle teuer genug.

Forscher der Technischen Universität Dresden sind anderer Meinung. Autofahrer tragen demnach bei weitem nicht die Kosten, die sie verursachen. Der Autoverkehr in Deutschland sei mit 88 Milliarden Euro im Jahr subventioniert. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass pro Auto 2.100 Euro im Jahr von der Allgemeinheit bezahlt werden - über Steuern oder Abgaben bei den Krankenkassen. Dazu gehörten die Folgekosten von Unfällen und Lärm, Abgasen, Boden- und Wasserverschmutzung. Außerdem zahle kein Autofahrer direkt für Klimaschäden oder Umweltprobleme, die durch den Flächenverbrauch von Straßen entstünden.

Einer der Autoren der Studie fordert, "weniger lügende Preise" fürs Autofahren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)