25. Februar 2013
So ein Gebetsruf am frühen Morgen kann die Lebensfreude der Anwohner erheblich einschränken.
Mit diesem Urteil hat ein Gericht in Indonesien für heftige Proteste gesorgt. Geklagt hatte ein 75-jähriger Mann aus der Stadt Banda Aceh. Er hatte sich von den Gebetsrufen gestört gefühlt, die ab 4.30 Uhr fünf Mal am Tag von einer benachbarten Moschee erklangen. Der Imam entschied daraufhin, vier von sechs Lautsprechern der Moschee abzuschalten - und traf damit offenbar auf wenig Verständnis bei radikalen Glaubensbrüdern. Indonesien ist das Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung. Die Region Aceh gilt als besonders konservativ.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)