25. Februar 2013

Mobilfunkunternehmen setzen auf "Internet der Dinge"

Menschen können offenbar nicht noch mehr miteinander telefonieren, als sie es eh schon tun.

Die Mobilfunkindustrie setzt deshalb darauf, dass bald Geräte öfter miteinander in Kontakt treten. Das "Internet der Dinge" gilt als das Milliardengeschäft für die kommenden Jahrzehnte - zumindest auf der Branchenmesse "Mobile World Congress" in Barcelona.

Es geht um Industriemaschinen, Verkaufsautomaten, Autos oder oder medizinische Geräte, die Informationen über SMS oder Datenverbindungen an andere Geräte weiterleiten. Der Telekommunikationsausrüster Ericsson erwartet, dass bis Ende des Jahrzehnts 50 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sind. Die Deutsche Telekom geht davon aus, dass bald mehr Maschinen miteinander kommunizieren als Smartphone-Besitzer. Und Vodafone will, dass Autos automatisch Daten über die Fahrweise an Versicherungen senden.

Ein Telekom-Manager bringt auf den Punkt, was er für die nächsten Jahre erwartet: Er spricht von "Big Data".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)