26. Februar 2013
Der Klimawandel sorgt nicht nur für konstant steigende Temperaturen auf der Welt, sondern auch für Hitzewellen.
Normalerweise bewegen sich die Luftströmungen in einer Art Wellenmuster um den gesamten Planeten. Sie transportieren abwechselnd warme Luft aus der Äquatorzone sowie kältere Luft aus der Arktis in die gemäßigten Breiten, wo sich beide mischen. Nun haben Forscher entdeckt, dass während mehrerer Wetter-Extreme in den vergangenen Jahren diese Wellen wie eingefroren waren und wochenlang fast unverändert blieben. Statt kühle Luft zu bringen, blieb einfach die Wärme. Und wenn diese statt zwei oder drei Tage zwanzig Tage bleibe, führe das zu ausgedehnten Hitzeperioden mit großen Waldbränden, Missernten und vermehrten Todesfällen etwa in großen Städten.
Wie die Forscher im Fachmagazin "PNAS" schreiben, gerät das System ins Ungleichgewicht, weil sich die verschiedenen Gebiete der Erde durch den Klimawandel unterschiedlich erwärmen. Diese Differenzen führten dann zu dem unnatürlichen Muster in den Luftbewegungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)