26. Februar 2013
Für den britischen Abenteurer Ranulph Fiennes wird es nichts mit der kältesten Reise aller Zeiten.
Der 68-Jährige hatte geplant, mit Skiern und fünf anderen Extrem-Sportlern die gesamte Antarktis zu durchqueren - eine Tour von fast 4.000 Kilometern. Auf der Internetseite der Expedition heißt es nun, Fiennes habe sich bei einem Trainingsunfall Erfrierungen zugezogen. Deshalb müsse er die Tour absagen. Der Brite ist bekannt für extreme Aktionen. Er hat beispielsweise trotz einer Herz-Krankheit sieben Marathonläufe in sieben Tagen auf fünf Kontinenten absolviert.
Die Expedition durch die Antarktis soll nun ohne ihn stattfinden. Die anderen fünf Mitglieder wollen sich, wie geplant, am 21. März mit Skiern auf den Weg machen. Sie werden voraussichtlich ein halbes Jahr unterwegs sein, bei Temperaturen bis zu minus 90 Grad.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)