26. Februar 2013
Das tibetische Hochland macht keine Ausnahme, was den Klimawandel angeht.
Das schreibt ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "PNAS". Nach Ansicht der Wissenschaftler deutet alles darauf hin, dass die globale Erwärmung auch auf dem Dach der Welt die Pflanzenwelt messbar beeinflusst. Sie sorgt demnach dafür, dass es im Frühjahr eher warm wird und die Pflanzen auch eher beginnen zu wachsen.
Jahrelang wurde über das Hochland von Tibet gerätselt. Denn Satellitenmessungen hatten Hinweise geliefert, dass die Auswirkungen des Klimawandels dort zumindest abgeschwächt waren. Laut der aktuellen Studie wiesen die Messungen aber systematische Fehler auf. Warum der Satellit ab 2001 falsche Werte lieferte, konnten die Wissenschaftler nicht endgültig klären.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)