26. Februar 2013
Sich selbst zu überschätzen, kann von Vorteil sein.
Nach den Erkenntnissen der Wissenschaft hat die sogenannte Überlegenheitsillusion der Menschheit geholfen, ihr Überleben zu sichern. Doch woher nehmen wir dieses Gefühl, etwas Besseres zu sein?
Wie japanische und US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "PNAS" schreiben, wird es vermutlich im Striatum, einer Region im Großhirn, gesteuert. Eine wichtige Rolle spiele außerdem der Botenstoff Dopamin, der Persönlichkeit und Stimmung beeinflusst. Die Wissenschaftler maßen die Hirnaktivität von Testpersonen und stellten fest: Bei den Probanden, die in einer vorherigen Befragung ein besonders hohes Maß an Überlegenheitsillusion gezeigt hatten, war auch die Dopaminkonzentration im Striatum am höchsten.
Die Forscher nehmen an, dass sich ihre Erkenntnisse nutzen lassen, um psychische Störungen besser zu verstehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)