26. Februar 2013

US-Forscher entwickeln fettreichere Pflanzen

Die meisten Pflanzen lagern Fett nur in den Samen ein.

Das ist schlecht für ihre Bedeutung als Nutzpflanzen. Denn Nähr- und Energiewert könnten steigen, wenn Fett oder Lipide auch in den Blättern deponiert würden. Daran arbeiten US-Wissenschaftler seit einiger Zeit - mit einem ersten Erfolg, wie sie im Fachmagazin "The Plant Cell" schreiben.

Demnach isolierten sie das Gen einer einzelligen Algenart, das bei der Fett-Produktion eine Rolle spielt. Dieses Gen setzten sie der Acker-Schmalwand ein, einer Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütler. Offensichtlich mit Erfolg: Denn Raupenlarven, die sich von den Blättern der genetisch veränderten Acker-Schmalwand ernährten, nahmen deutlich mehr zu als die Larven einer Kontrollgruppe.

Die Forscher aus Michigan sprechen von einem bedeutenden Schritt auf dem Weg zu energiereicheren Nutzpflanzen - sei es für die Ernährung von Tieren oder auch zur Herstellung von Bio-Kraftstoffen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)