27. Februar 2013

Videoüberwachung in Bayern deutlich ausgeweitet

In Bayern wird es zunehmend schwieriger, etwas unbeobachtet zu tun.

Zum Beispiel in Bad Wiessee, 4.794 Einwohner. Dort wird sogar die Toilettenanlage an der Uferpromenda videoüberwacht, um offenbar Leben, Gesundheit, Freiheit und Eigentum zu schützen. Das jedenfalls sind einige der Voraussetzungen, die das bayerische Datenschutzgesetz für die öffentliche Kameraobservierung vorschreibt.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, ist die Videoüberwachung in Bayern in den vergangenen Jahren massiv ausgeweitet worden - seit 2008 um mehr als 5.500 Kameras auf insgesamt 17.000 Stück. Den deutlichsten Anstieg gab es demnach im Verkehrsbereich.

Bayerns Datenschutzbeauftragter sagte der Zeitung, bisher könne nicht von einem Überwachungsstaat gesprochen werden. Wenn sich Trend aber fortsetze, sei das bedenklich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)