27. Februar 2013

Echte Homo-Ehe könnte positive Gesundheitseffekte haben

In Deutschland ist es gerade eines der Top-Themen in der Politik: Die Homo-Ehe.

Bisher gibt es zwar die Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, eine standesamtliche Heirat im klassischen Sinne ist aber bisher nicht möglich.

Wissenschaftler der US-State University in Michigan diskutieren jetzt, inwiefern eine echte Homo-Ehe auch für die Gesellschaft nützlich sein könnte. Sie haben nämlich herausgefunden, dass verheiratete heterosexuelle Ehepaare eine bessere Gesundheit haben als gleichgeschlechtlich zusammen lebende Paare ohne Eheschein - bei gleicher Bildung und gleichem Einkommen.

Nach Meinung der Wissenschaftler könnten auch Schwule und Lesben von der Ehe profitieren: Etwa durch Vorteile bei der Krankenversicherung. Eine Rolle spiele aber auch die soziale Anerkennung der Ehe durch die Gesellschaft, die einen Einfluss auf die Gesundheit habe. Es sei deshalb plausibel, dass eine Heirats-Erlaubnis für gleichgeschlechtliche Paare einen positiven Gesundheitseffekt haben könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)