28. Februar 2013
In unserer Rubrik "Glasklar" schlagen wir, passend zum Tagesthema Frühjahrsputz, den Begriff "Mysophobie" nach:
Es handelt sich dabei um eine krankhafte Angst vor Schmutz oder Ansteckung durch Bakterien.
Die Betroffenen meiden oft aus übersteigerter Angst jeden Kontakt mit Türklinken, Geld, Telefonzellen und Toiletten. Im Extremfall verlassen sie nicht einmal mehr ihre Wohnung. Manchmal kann mithilfe von genauen Reinigungsritualen und Desinfektionsmitteln diese Furcht gelindert werden.
Ursachen der "Mysophobie" können vielschichtig sein. Nicht selten sind persönliche Krisen Auslöser.
Da es sich um eine Zwangsstörung handelt, die sehr oft den Alltag der Betroffenen bestimmt, muss diese behandelt werden. Eine bewährte Methode ist die Verhaltenstherapie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)