28. Februar 2013
Sie hat Geschichte geschrieben - als sie 1955 in einem Bus saß und sich weigerte, einem weißen Passagier Platz zu machen.
Die Rede ist von der US-amerikanischen Bürgerrechtsaktivistin Rosa Parks. Jetzt schreibt sie posthum noch einmal Geschichte: Als erste Afroamerikanerin wurde sie mit einer Statue in der Ehrenhalle des Capitols in Washington geehrt. US-Präsident Barack Obama sagte bei der Enthüllung der lebensgroßen Bronze, Parks erinnere daran, dass große Veränderungen nicht von Berühmten und Mächtigen kämen, sondern von zahllosen Handlungen des anonymen Muts.
Rosa Parks gilt als Mutter der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Sie ist 2005 gestorben. Aufgrund ihres Boykotts wurde sie wegen Verstoßes gegen das Rassentrennungsgesetz festgenommen. Das war der Anlass zu einem Bus-Boykott der Schwarzen unter Führung des späteren Friedensnobelpreisträgers Martin Luther King.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)