28. Februar 2013

Lenins Tod: Der Revolutionär starb an Verkalkung

Woran starb Lenin?

Um diese Frage zu beantworten, untersuchen Forscher seit 1924 immer wieder das Gehirn des russischen Revolutionsführers. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, liegt es seit dem Todesjahr Lenins in 31.000 Scheiben zerschnitten im Moskauer Institut für Hirnforschung. Ziel der Präparatoren war ursprünglich auch gewesen, daran die besondere Intelligenz Lenins nachzuweisen - was ihnen aber nicht gelang. Der Tod des Revolutionärs hatte der Wissenschaft bislang Rätsel aufgegeben, weil er recht gesund lebte und dennoch schon mit 52 Jahren an den Folgen von drei Schlaganfällen gestorben war. Kalifornische Neurologen wollen dafür nun eine neue Erklärung gefunden haben: Demnach litt Lenin an einer seltenen Genmutation, die zur besonders starken Verkalkung von Blutgefäßen im Gehirn führt. Die Ablagerungen seien bei Lenin so stark gewesen, dass die Adern schon bei seiner Obduktion unter den Pinzetten der Pathologen knirschten als seien sie aus Stein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)