28. Februar 2013
Das sind richtig nette Zeitgenossen, die Anemonenfische.
Vor allem zu den Lebewesen, mit denen sie in enger Symbiose leben - den Seeanemonen. Diese bieten dem Fisch zum Beispiel Schutz vor Raubfischen. Aber der Anemonenfisch gibt auch etwas zurück. Das berichten Forscher im "Journal of Experimental Biology". Demnach sind die Fische nachts aktiv, um die Seeanemone besser mit Sauerstoff zu versorgen. Zum Beispiel fächeln die Tiere mit schnellen Flossenbewegungen Wasser durch die Anemonen. Außerdem schwimmen sie immer wieder tief in deren Verästelungen. Wenn die Fische wenden, verbessert sich dadurch auch die Wasserzirkulation um die Anemone.
Die Biologen sehen in ihren Erkenntnissen grundlegende Beweise dafür, dass Anemonenfische aktiv die Fließbedingungen rund um ihren Wirt beeinflussen, wenn wenig Sauerstoff vorhanden ist.
Die Wissenschaftler kamen durch Experimente im Labor auf ihre Ergebnisse.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)