1. März 2013

Historiker: Wer Geschichte verstehen will, muss Gefühle untersuchen

Wie wichtig Gefühle sind, hängt von der Zeit ab, in der man lebt.

In manchen Zeiten spielen sie eine große Rolle, in anderen eine kleinere. Historiker am Institut für Bildungsforschung meinen, dass man Geschichte besser verstehen kann, wenn man untersucht, welchen Einfluss Gefühle in der Gesellschaft hatten. In Diktaturen etwa seien Gefühle besonders wichtig gewesen - auch für die Machtverhältnisse. In den 70er Jahren waren Gefühle dagegen weniger "in". Auch deshalb, so die Historiker, sah die 68er-Bewegung das Zeigen von Gefühlen als eine Art Revolution.

Mehr zum Thema gibt es in einem Beitrag der Deutschlandfunk-Sendung Studiozeit nachzuhören.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)