1. März 2013
Die Honigbienen haben es gerade schwer.
Pestizide und Krankheiten machen ihnen zu schaffen, ihr Bestand schrumpft. Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden: Die Honigbienen müssen nicht alle Arbeit allein machen. Denn es gibt noch andere wichtige Bestäuber in der Natur. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift "Science" schreiben, scheinen wild lebende Bienen und andere Insekten bei der Bestäubung von Pflanzen eine weitaus größere Bedeutung zu haben als bislang angenommen. Den Wissenschaftlern zufolge sichern viele verschiedene Bestäuberarten eine höhere Ernte. Außerdem arbeiteten die Wildbienen erfolgreicher, da sie effizienter seien.
Ihr Lebensraum sei allerdings nicht mehr ausreichend vorhanden - er sollte deshalb besser geschützt werden. Wildbienen nisten in Totholz in Hecken, Waldrändern oder auch im Boden.
Die Wissenschaftler hatten weltweit etwa 600 Anbauflächen entweder selbst untersucht oder vorliegende Studien darüber ausgewertet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)