1. März 2013

Heise: "KinderServer" des Bundesfamilienministeriums fällt durch

Es braucht nur wenige Mausklicks und schon kann man die Sperre austricksen.

Der in dieser Woche vom Bundesfamilienministerium vorgestellte "KinderServer" taugt laut Fachportal "heise.de" wenig. Eigentlich soll er Kinder vor dem Zugriff auf gefährliche Inhalte im Netz schützen. Der Test von heise zeigt nun: Die Einstellung lassen sich schnell im Browser ändern, dafür braucht man noch nicht einmal das Passwort der Eltern. Das Versprechen einen "sicheren Surfraum" zu schaffen, werde damit nicht einmal ansatzweise eingelöst. Geeignet ist er dem Portal zufolge daher nur für sehr kleine Kinder, die keine Computerkenntisse haben.

Bei aktiviertem "KinderServer" wird die Auswahl der Internetseiten dagegen stark gefiltert. Auf die Homepage der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder kommen die Kinder zum Beispiel nicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)