1. März 2013

Spätfolgen von Kindheiten im 2. Weltkrieg noch wenig erforscht

Viele Kinder, die während des 2. Weltkriegs groß geworden sind, haben Flucht, Hunger und Bombenangriffe erlebt.

Die Spätfolgen dieser Erfahrungen sind aber noch wenig erforscht. Zu dem Ergebnis kamen Forscher auf einem Kongress in Münster, über den die Deutschlandfunk-Sendung "Studiozeit" berichtet. So erhofft sich Gereon Heuft von der Universität Münster eine bundesweite und systematische Erhebung bei den Jahrgängen, die heute noch erreichbar sind, wie die schweren Belastungen unterschiedlichster Art sich bis heute noch auswirken. Allerdings seien die Drittmittelgeber gegenüber diesem Forschungszweig, also der Psychotrauamtologie Älterer, eher zurückhaltend.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)