1. März 2013
Action-Videospiele haben nicht gerade den besten Ruf.
Psychologen der italienischen Universität Padua haben nun aber herausgefunden, dass die Spiele positive Effekte auf Legastheniker haben. In einem Fachmagazin "Current Biology" berichten sie über die Ergebnisse einer Testreihe, in der sie Kinder mit der Lese-Rechtschreibstörung unterschiedliche Videospiele zocken ließen. Die Kinder, die die Actionspiele spielten, konnten danach schneller lesen. Teilweise machten sie größere Fortschritte, als nach einem Jahr traditioneller Lesetherapie.
Das liegt laut den Wissenschaftlern daran, dass die Actionspiele die visuelle Aufmerksamkeit verbessern. So könnten die Kinder etwa Informationen aus der Umgebung besser erfassen. Und sie seien in der Lage sich geschickter zu orientieren und ihre Aufmerksamkeit effektiver zu bündeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)