1. März 2013
Die PR-Abteilung von Amazon dürfte in den letzten Tagen ordentlich zu tun gehabt haben.
Erst werden die Arbeitsbedingungen kritisiert, dann kündigen kleine Verlage die Kooperation mit dem Internethändler und nun wollen auch öffentliche Bibliotheken nicht länger mitspielen. Die "FAZ" schreibt, dass sich der Deutsche Bibliotheksverband mit einer Tochterfirma des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf eine Kooperation geeinigt hat. Es geht darum, dass man in den Online-Katalogen der Bibliotheken oft Bilder der Buchdeckel angezeigt bekommt. Um diesen Service anzubieten, kooperierten die Bibliotheken bislang mit Amazon. Bei dem Klick auf das Cover wurde man auf das Angebot des Internethändlers weitergeleitet, der den Bibliotheken wiederum eine Verkaufsprovision zahlte. Ähnlich soll nun auch die Kooperation mit dem deutschen Buchhandel funktionieren - allerdings soll nun auf die Seiten des lokalen Buchhandels verwiesen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)