1. März 2013
Der Ball war drin! Oder auch nicht.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Brasilien soll das nicht nur der Schiedsrichter entscheiden, sondern auch eine Technologie. Der Fußball-Weltverband hat nun vier Systeme ins Rennen geschickt. Als letztes ist GoalControl dazu gekommen, die Technologie wurde in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Sie arbeitet mit Kameras. Die können nach Angaben der Entwickler den Standort des Balls millimetergenau erfassen. Wenn der Ball die Torlinie überquere, erhielten die Schiedsrichter ein Vibrationssignal. Ähnlich ist auch ein Konzept aus Großbritannien. Die zwei anderen Bewerber kommen aus Deutschland, sie arbeiten mit Magnetfeldern um das Tor und den Ball herum. Welcher Kandidat den Zuschlag erhält, entscheidet die Fifa im April.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)