2. März 2013

US-Journalistenorganisation kritisiert geplantes Presserecht in Birma

Eine Journalisten-Organisation aus den USA befürchet, dass Birma in alte Zeiten zurückfallen könnte.

Hintergrund ist ein Entwurf der birmanischen Regierung für ein neues Presserecht. Das "Komitee zum Schutz von Journalisten" in New York erklärte, das geplante Gesetz drohe gerade erreichte Freiheiten wieder aufzuheben. Alte Zensurregelung würden ersetzt durch neue Repressionen. So sollen bestimmte Themen tabu sein, wie etwa Kritik an der noch von der Militärführung entworfenen Verfassung oder Nachrichten, die zu Unruhe anstacheln könnten.

Im Birma gibt es seit 2011 tiefgreifende politische Reformen - hin zu mehr Demokratie. Zuvor war das südostasiatische Land jahrzehntelang von einer Militärdiktatur beherrscht worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)