4. März 2013

Zu viel Eisen führt zu schlimmerem PMS

Zu wenig Eisen im Körper ist schlecht.

Ein wenig zu viel kann für Frauen aber auch unangenehme Folgen haben. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 18 Milligramm pro Tag. Laut einer Studie im American Journal of Epidemiology führt schon die Einnahme von mehr als 20 Milligramm Eisen pro Tag oft zu einem ausgeprägteren prämenstruellen Syndrom, kurz PMS. PMS kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen. Dazu gehören Schmerzen in der Brust, Depressionen und Angstzustände.

Für ihre Studie werteten die Forscher die Daten von mehreren Tausend Frauen aus. Sie stellten fest, dass sich bei einer Änderung der täglichen Eisenaufnahme auch die Stärke des PMS änderte. Wie genau der Zusammenhang zustande kommt, wissen sie allerdings nicht. Möglicherweise spiele das Hormon Serotonin eine wichtige Rolle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)