4. März 2013

Glasklar: Das ist Cloud-Computing

Cloud-Computing heißt zu deutsch "Rechnen in der Wolke".

Gemeint ist damit, dass ein Großteil der IT-Strukturen wie zum Beispiel die Rechenkapazität, Datenspeicher oder Software nicht mehr auf dem lokalen Rechner vorgehalten, sondern ausgelagert werden in die metaphorische "Wolke". Auf die Daten wird dann über Netzwerke zugegriffen.

Firmen können den Service bei Anbietern mieten. Vorteil ist, dass die Unternehmen damit sozusagen virtuelle IT-Parks haben, die sie zum Beispiel nach Belieben vergrößern oder verkleinern können - ganz anders als wenn sie ein Rechenzentrum im eigenen Haus betreiben. Auch wird der Zugriff auf Dokumente und die gemeinsame Verarbeitung stark vereinfacht. Nachteil ist, dass die Firmen ihre Daten damit einem externen Dienstleister anvertrauen müssen, der sie auf Servern speichert, über die das Unternehmen selbst keine Kontrolle mehr hat.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)