4. März 2013

Gespendetes Blut bleibt nicht so lange frisch wie gedacht

Gespendetes Blut hält sich offenbar nicht so lange wie bisher angenommen.

Forscher der Johns-Hopkins-Universität berichten, dass die roten Blutkörperchen schon nach drei Wochen ihre Fähigkeit verlieren, Sauerstoff zu transportieren. Oft werde Blut aber für sechs Wochen gelagert, bis es zum Beispiel für eine Operation verwendet wird. Auch frühere Studien hätten schon gezeigt, dass die Überlebenschancen nach einer Operation für Patienten besser sind, wenn die Ärzte frischeres Blut verwendeten. Die Ärzte plädieren deshalb dafür, die Lagerzeiten für gespendetes Blut zu verkürzen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)