4. März 2013

Computerspielen mit Elektroschocks

Bald gibt es vom Computerspielen Muskelkater.

Forscher an der Universität Potsdam haben ein System entwickelt, um Smartphone- oder Konsolenspiele besser spürbar zu machen. Bisher griffen Spiele dazu auf den Vibrationsmotor im Telefon oder Controller zurück - zum Beispiel, wenn das Auto beim Rennen gegen die Wand kracht oder der Kämpfer von einem Schuss getroffen wird.

Die Potsdamer Forscher haben einen Prototyp gebaut, der über Elektroden auf der Haut die Muskeln des Spielers reizt. Die ziehen sich durch kleine Stromstöße zusammen - und geben zum Beispiel das Gefühl, gegen etwas anzukämpfen. Die Zeitschrift Technology Review berichtet von einem Test, bei dem im Spiel mit einem Flugzeug gegen Seitenwind angesteuert werden musste. Die Spieler seien zufrieden gewesen.

Laut "Technology Review" arbeitet auch Apple an einem ähnlichen System. Gearbeitet wird angeblich an elektrischen Reizgebern, um Eingaben auf dem Smartphone-Display zu bestätigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)