4. März 2013
Bei diesem Wetterbericht geht es nicht um Regen oder Sonne, sondern um Malaria.
Ein internationales Forscherteam will in Indien früher Vorhersagen ermöglichen, wann es besonders viele Malaria-Mücken gibt - damit die Behörden darauf reagieren können. Wann es mit Malaria losgeht, hängt zum einen mit starkem Regen zusammen. Dieser sorgt für gute Brutbedingungen für die Mücken. Die Forscher sehen im Fachmagazin "Nature Climate Change" aber auch einen Zusammenhang mit dem Südatlantik. Dessen Wassertemperatur wirkt sich auf die Luftströme aus, die auch das indische Festland betreffen.
Die Forscher haben ein Rechenmodell entwickeln, das alle diese Faktoren berücksichtigen soll. Die neue Malaria-Vorhersage blickt nicht, wie bei der Regenvorhersage, einen Monat voraus, sondern vier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)