4. März 2013

Elefanten werden in Uganda zur "Plage"

Oh nein, da sind schon wieder Elefanten in unserem Gemüsegarten.

Was für mitteleuropäische Ohren komisch klingt, ist in Uganda ein ernsthaftes Problem. Rund um den Kibale-Nationalpark verlieren Anwohner ihre Ernte, weil Elefanten immer wieder in die Nutzgärten eindringen.

In vielen afrikanischen Staaten geht die Elefanten- Population zurück. Die staatliche Naturschutzbehörde von Uganda geht aber davon aus, es jetzt etwa doppelt so viele Elefanten im Kigale-Park gibt wie Mitte der 90er Jahre, etwa 500 Tiere. Viele davon seien Flüchtlinge. Der blutige Konflikt im Nachbarland Kongo habe sie nach Uganda getrieben.

Die Naturschutzbehörde will jetzt zusammen mit den Anwohnern Gräben ausheben, um die Elefanten von den Gärten fernzuhalten. Außerdem raten die Experten den Gartenbesitzern, die Tiere mit Schreien und Lärm zu vertreiben. Denn Elefanten haben Angst vor lauten Geräuschen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)