5. März 2013

US-Forscher finden unerwünschten Nebeneffekt bei Krebsimpfung

Impfungen gegen Krebs sind offenbar noch unausgereift.

Die Immunzellen sammeln sich hauptsächlich an der Injektionsstelle, anstatt Tumore anzugreifen. Das berichten amerikanische Forscher im Magazin "Nature Medicine". Grund dafür sei die chemische Zusammensetzung des Impfstoffs. Neben Krebszellen enthalten die Wirkstoffe auch eine Wasser-in-Öl-Emulsion. Sie verstärke zwar die Produktion der gewünschten Immunzellen, verhindere aber auch, dass diese die Tumore angreifen.

Die Forscher aus Texas wollen den Impstoff jetzt mit Kochsalzlösung versetzen. So sollen mehr Immunzellen in die Tumore eindringen. Noch in diesem Jahr wollen die Forscher ihr neues Konzept in einer klinischen Studie prüfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)