5. März 2013
Die US-amerikanische Eishockey-Liga will ihre Profis nicht einfach so für Olympia hergeben.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet von einem Streit zwischen der Liga und dem Internationalen Olympischen Komitee. Demnach will die Eishockey-Liga Verwertungsrechte an den Fernsehbildern, auch über Geldzahlungen wird spekuliert. Schließlich, so das Argument der Liga, profitiere das IOC von dem Eishockey-Image, das von ihr durch jahrelanges Marketing aufgebaut worden sei. Das IOC widerum meint: Olympia verschafft der Liga gute Einschaltquoten, ein Boykott sei "dämlich". Der Streit zwischen der US-amerikanischen Eishockey-Liga und dem IOC könnte noch zum Präzedenzfall werden. Auch die US-amerikanischen Basketballvereine verlangen nämlich regelmäßig Entschädigungen dafür, dass sie ihre Profis bei Olympia antreten lassen.
Die nächsten Olympischen Spiele finden in elf Monaten im russischen Sotchi statt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)