5. März 2013

Kanadische Wissenschaftler erforschen Schlaflähmung

Stellt euch vor, ihr wacht nachts auf, könnt euch nicht bewegen und hört dazu undefinierbare Geräusche.

Viele erleben das nur einmal im Leben, andere regelmäßig. Dieses Phänomen wird Schlaflähmung genannt, ist Teil des Schlafvorgangs und wird normalerweise nicht bewusst erlebt. Wer das mitmacht, hat oft das Gefühl zu fallen und außerhalb des Körpers oder orientierungslos zu sein. Eine solche Erfahrung kann Atemnot und Todesfurcht auslösen.

Wissenschaftler aus Waterloo in Kanada haben dieses Phänomen weiter erforscht. Vor allem die Folgen einer solchen Lähmung haben sie interessiert. Sie haben festgestellt, rational denkende Menschen weniger darunter leiden. Je intensiver die Siuation wahrgenommen wurde, desto größer seien auch die Nachwirkungen.

Die Ergebnisse der kanadischen Wissenschaftler sollen Ärzten dabei helfen, die Störung in Zukunft richtig einzuordnen und Patienten gezielter behandeln zu können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)