5. März 2013

Weltraumteleskop Herschel geht bald in den Ruhestand

Herschels Tage sind gezählt.

Dem Weltraumteleskop geht allmählich das Helium zur Kühlung seiner Instrumente aus. Deswegen rechnet die Europäische Raumfahrtagentur ESA damit, dass sie Herschel Anfang Mai aus dem Betrieb nehmen muss.

Das Weltraumteleskop wurde vor knapp vier Jahren ins All gebracht, um die Entstehung von Sternen und Galaxien zu erforschen. Laut ESA ist es das größte und leistungsstärkste Infrarot-Teleskop, das je im Weltraum geflogen ist.

Etwa 22.000 Stunden wird Herschel das All erkundet haben, wenn es in den Ruhestand geht. Die dabei gewonnenen Daten dürften die Wissenschaftler der ESA nach eigener Einschätzung noch viele Jahre beschäftigen.

http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Science/Herschel_to_finish_observing_soon/(print)

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)