6. März 2013
Mücken-Larven können gegen das West-Nil-Virus immun sein.
Das haben US-amerikanische Forscher herausgefunden. Wie sie im "Journal of Medical Entomology" berichten, geben Mückenmütter das Virus nicht zwingend an ihre Nachkommen weiter. Denn nicht jedes Mücken-Ei trägt das Virus. Zudem wächst in der Mehrzahl der Fälle eine infizierte Larve zu einer gesunden Mücke heran. Die Forscher wollen diesen Effekt genauer untersuchen, um zu verstehen, wie und wann das Virus unter Mücken-Generationen weitergeben wird. Bisher konnte kein erfolgreicher Impfstoff gegen den Erreger entwickelt werden. Betroffene Gebiete setzen auf Prävention und beobachten vor der jetzt bevorstehenden Virus-Saison stehende Gewässer. Vergangenes Jahr waren vor allem in den USA überdurchschnittlich viele Menschen am West-Nil-Virus erkrankt, 240 Menschen starben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)