6. März 2013
Hintergrundgespräche sollten auch im Hintergrund bleiben und nicht in Magazinen veröffentlicht werden.
Journalisten auf der Bundespressekonferenz hatten für die Gespräche dort strenge Vertraulichkeit vereinbart, der "Spiegel" hat sich aber offenbar nicht daran gehalten.
Die Bundespressekonferenz will deshalb heute eine Rüge gegen das Hamburger Magazin veröffentlichen. Das teilte Gregor Mayntz mit, der Vorsitzende der Vereinigung der Hauptstadtjournalisten. Konkrete Folgen wird die Rüge aber nicht haben.
"Der Spiegel" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, und seine Einstellung zu Medien und Politik. Grundlage des Textes war ein Hintergrundgespräch mit Voßkuhle bei der Bundespressekonferenz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)