6. März 2013
Theoretisch könnten Kaiserpinguine sogar etwas Wärme aus der eisigen Luft der Antarktis gewinnen.
Denn an klaren Tagen kann das Gefieder der Tiere so viel Wärme abstrahlen, dass seine Oberflächentemperatur weit unter die Lufttemperatur fällt. Das belegen Infrarotaufnahmen schottischer und französischer Forscher. Im Fachblatt Biology Letters erläutern sie auch die Ursache: Demnach leitet das hoch isolierende Gefieder der Kaiserpinguine Wärme so schlecht, dass die darunterliegende Haut wirksam vor Frost geschützt wird. Aus diesem Grund werde aber auch die aus der Luft gewonnene Konvektionswärme wieder abgestrahlt, bevor sie den Körper erreichen könne. Kaiserpinguine haben aber natürlich noch andere Tricks gegen die Kälte, wie etwa ganz dicht zusammenzurücken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)