6. März 2013
Cybermobbing wird überschätzt.
Das ist das Ergebnis zweier Studien aus der Schweiz, für die rund 950 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren befragt wurden. Demnach ist Mobbing über Soziale Netzwerke oder per SMS und E-Mail etwa dreimal seltener als Mobbing in der realen Welt.
Eine der beteiligten Forscherinnen sagte, die Ansicht, dass alle Jugendlichen dank der neuen Möglichkeiten gedankenlos drauflosmobbten, sei weit von der Realität entfernt. Cybermobbing sei vor allem eine Verlängerung des herkömmlichen Mobbings in die neuen Kommunikationsräume hinein und weniger ein eigenständiges Phänomen. Im Cyberspace würden meist diejenigen Jugendlichen als "Mobber" auffällig, die ohnehin zu antisozialem Verhalten neigten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)