6. März 2013

Microsoft muss Buße wegen Marktmissbrauchs zahlen

Der Computer-Konzern Microsoft hat schon öfter wegen Wettbewerbsverstößen zahlen müssen.

Mehr als zwei Millarden Euro an Strafzahlungen sind schon zusammengekommen. Jetzt setzt die EU-Kommission noch eine oben drauf: Sie hat Microsoft zu einer neuen Geldbuße von mehr als einer halben Milliarde Euro verpflichtet.

Grund ist, dass Microsoft seinen Nutzern mit der Umstellung auf "Windows 7" nur noch den eigenen Browser, den Internet-Explorer, zur Verfügung gestellt hatte. Eigentlich ist eine Auswahl vorgeschrieben. Die Nutzer sollen entscheiden können, ob sie lieber mit Firefox, Google Chrome oder anderen Browsern ins Internet gehen möchten. Mehr als ein Jahr lang habe Microsoft diese Regelung missachtet, heißt es in der Begründung der EU-Kommission.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)