6. März 2013

Ärzte-Organisation: Gesundheitliche Folgen von Fukushima schon jetzt "besorgniserregend"

In wenigen Tagen jährt sich zum zweiten Mal die Katastrophe von Fukushima.

Und ihre gesundheitlichen Folgen sind inzwischen unübersehbar. Das behauptet zumindest die Organisation IPPNW. Sie spricht in einem Bericht von besorgniserregenden Befunden - zum einen mit Blick auf die Geburtenrate: Neun Monate nach Erdbeben und Tsunami sei sie um knapp fünf Prozent gesunken - und zwar nicht nur in Fukushima, sondern im ganzen Land. Gleichzeitig seien überall mehr Säuglinge als üblich gestorben. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurden nach Angaben der Organisation ganz ähnliche Phänomene registriert.

Die atomkritischen Ärzte haben außerdem berechnet, wie viele Krebserkrankungen aufgrund von Fukushima zu erwarten sind. Sie rechnen in dieser Generation in Japan mit bis zu 80.000 zusätzlichen Fällen aufgrund der Strahlenbelastung. Weitere 37.000 Menschen würden voraussichtlich wegen belasteter Nahrungsmittel krank.

http://www.ippnw.de/startseite/artikel/5c295cd947/gesundheitliche-folgen-von-fukushima-2.html

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)