7. März 2013

Wie unser Hirn das "Cocktailparty-Problem" löst

Wissenschaftler nennen es das "Cocktailparty-Problem":

die Schwierigkeit nämlich, in einer Menschenmenge Unterhaltungen im Hintergrund auszublenden und sich nur auf den Gesprächspartner zu konzentrieren. US-Wissenschaftler haben herausgefunden, wie unser Gehirn diese Aufgabe löst.

Wie sie im Fachmagazin "Neuron" schreiben, maßen sie dazu die Hirnströme von Probanden. Dabei konnten sie im Hörzentrum, dem auditiven Cortex, alle Geräusche nachweisen, also auch die aus dem Hintergrund. In Hirnregionen, die unter anderem die Aufmerksamkeit steuern, hinterließ dagegen nur der Gesprächspartner Spuren. Diesen Hirnregionen sei es also zu verdanken, dass wir unserem Gegenüber auf Cocktailpartys folgen können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)