7. März 2013
Das Tor ist frei, der Ball liegt bereit und doch schießt der Spieler daneben.
Wahrscheinlich kam dabei durch, dass der Mensch ein Herdentier ist. Denn eigentlich wollen wir gar nicht immer siegen, manche wollen lieber nicht aus der Masse herausragen, weil sie den Neid oder die Aggression der anderen befürchten.
So erklärt es der Neurobiologe Joachim Bauer in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Er hat untersucht, was beim Sport eigentlich im Gehirn passiert. Ein Wettbewerb wird nämlich auch im Kopf entschieden. Ein Sieg kann uns glücklich machen, der zweite Platz kann uns aggressiv werden lassen, weil er uns weh tut. Und manchmal gibt es eben auch diese Hemmung, die verhindert, dass wir gewinnen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)