7. März 2013
Wir wollen lieber den Tod verhindern, als Leben zu retten.
Auf den ersten Blick ist das vielleicht dasselbe. Aber nicht wenn man sich anguckt, wie diese Formulierungen als Werbebotschaften wirken. Wissenschaftler haben das für die Fachzeitschrift "Plos One" untersucht. Sie arbeiteten mit dem Roten Kreuz zusammen, um herauszufinden, wie man am besten Spendenaufrufe formuliert.
Es zeigte sich, dass mehr Menschen bereit waren, Blut zu spenden, wenn sie lasen, dass dadurch Todesfälle verhindert würden. "Leben zu retten" war weniger wirkungsvoll. Bei einer zweiten Studie kam noch heraus, dass es animierender war, "andere vor einem Verlust zu bewahren", als "anderen einen Vorteil zu verschaffen".
Hier geht's zum Artikel von "Plos One".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)