7. März 2013
Angebot und Nachfrage sollen sich ja bekanntlich die Waage halten.
Doch bei der Organspende ist das nicht der Fall: Die Nachfrage nach Organen ist viel größer als das Angebot. Auf etwa 12.000 wartende Patienten kommen nur rund 1.200 Organe. Die Gesundheitswissenschaftlerin Alexandra Manzei schlägt deshalb vor, neue Wege zu gehen: Wenn das Angebot nicht steigt, dann muss man eben die Nachfrage senken.
In der "Süddeutschen Zeitung" erklärt sie, wie das gehen soll. Alternativen zur Transplantationsmedizin müssten genauso gefördert werden, zum Beispiel künstliche Herzen oder gezüchtete Zellen. Außerdem sollten ihrer Meinung nach die Ärzte weniger Medikamente verschreiben, die als Nebenwirkung die Organe schädigen. Und jeder Einzelne soll versuchen, gesünder zu leben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)