8. März 2013

Wohnen und Arbeiten in einem Stadtviertel senkt die Kriminalität

Weg mit den Ladenstraßen und Hochhausschluchten, dann verschwindet auch die Kriminalität - so lässt sich eine Studie von US-Forschern deuten.

Sie haben ausgewertet, wie viele Verbrechen es gibt in Wohngebieten, Geschäftsvierteln oder Zonen, in denen beides gemischt ist. Das Ganze untersuchten sie nach ihrem Bericht in einem Fachmagazin "University of Pennsylvania Law Review" am Beispiel von Los Angeles. Das Ergebnis: In reinen Wohngebieten gibt es relativ wenig Kriminalität, in Geschäftsvierteln erreicht sie dagegen zum Teil Raten von bis zu 45 Prozent. Dabei war es in den Wohngebieten auch ruhig, wenn sie direkt an Gebiete mit viel Kriminalität grenzten.

Die Forscher sind deshalb der Meinung: gemischt ist am besten. Denn in Los Angeles war die Kriminalität langfristig in Geschäftsvierteln zurückgegangen, wenn dort auch Wohnhäuser gebaut wurden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)