8. März 2013
Es ist 20 mal schneller als sein Vorgänger und fünf Mal genauer, und es wiegt zehn Tonnen.
Das neue Sekundärionen-Massenspektrometer, kurz SIMS, des Geoforschungsinstituts Potsdam ist das erste Messgerät dieser Art, das in Deutschland installiert wird und das vierte in der EU. Es kostet 3,6 Millionen Euro und soll im kommenden Jahr einsatzbereit sein.
Mit dem SIMS kann die Konzentration von Spurenelementen bestimmt werden. Dazu wird eine polierte Oberfläche mit Ionen beschossen und das abgetragene Material zum Teil wieder ionisiert. Diese so genannten Sekundärionen werden dann im Massenspektrometer untersucht. Das jetzt in Potsdam angelieferten Gerät kann unter zehn Millionen Atomen ein einzelnes herausfinden. So lassen sich winzige Spuren von Edelmetallen bestimmen. Das hilft zum Beispiel beim Aufspüren von Rohstoffvorkommen hilft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)