8. März 2013

Chinesische Haushaltshilfen fordern bessere Arbeitsbedingungen

Viele chinesische Hausangestellte fühlen sich schlecht behandelt.

Einige Frauen machen darauf jetzt in Briefen an ihre Arbeitgeber aufmerksam - eine Aktion zum heutigen Weltfrauentag. Die Haushaltshilfen bitten unter anderem darum, Erholungszeiten zu bekommen und dass Kündigungsfristen beachtet werden. Außerdem beschweren sie sich darüber, dass sie zum Teil die Essensreste der Familien als Mahlzeit vorgesetzt bekommen.

Frauenrechtsorganisationen berichten, dass Hausangestellte in China auch häufig sexuell belästigt und durch Kameras überwacht würden. Sie fordern, die Frauen unter den Schutz des Arbeitsrechts zu stellen. Außerdem sollten sie eine grundlegende Ausbildung bekommen.

In den chinesischen Großstädten beschäftigen viele Familien Haushaltshilfen, meist sind es ungelernte Wanderarbeiterinnen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)