11. März 2013
Eigentlich gilt sie als moderne Zivilisations-Krankheit.
Nun haben Archäologen und Mediziner aber Entdeckungen gemacht, die darauf hinweisen, dass Arteriosklerose schon seit Jahrtausenden verbreitet ist. Wie sie im Fachjournal "The Lancet" berichten, haben die Forscher 137 Mumien aus dem alten Ägypten, Peru, dem heutigen Südwesten der USA und aus Alaska im Computertomographen untersucht.
Bei mehr als einem Drittel der Jahrtausende alten Körper seien Ablagerungen in den Arterien gefunden worden. Bisher hatte man angenommen, dass die Zivilisationskrankheit vor allem durch fettreiche Ernährung, mangelnde Bewegung und Rauchen entstehe.
Die Autoren glauben, dass das Verständnis für die Ursachen der Krankheit unvollständig ist. Möglicherweise sei die Krankheit auch unweigerlich mit dem menschlichen Alterungsprozess verbunden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)