11. März 2013
In drei Monaten wird im Iran ein neues Parlament gewählt, jetzt hat die Regierung die Internet-Zensur verschärft.
Wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtet, wurde die Nutzung sogenannter Virtueller Privater Netzwerke eingeschränkt. Diese Software tut so, als wäre der Computer im Ausland. Dadurch ist es möglich, vom Staat blockierte Seiten aufzurufen.
Nun hat die Regierung erklärt, diese Netzwerke dürften nur noch genutzt werden, wenn sie vorher bei den Behörden angemeldet wurden. Illegale Zugänge seien in den vergangenen Tagen blockiert worden.
Langfristig plant die iranische Regierung nach eigenen Angaben, ein nationales Computer-Netz aufzubauen, das vom Internet weitgehend isoliert wäre.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)