11. März 2013

Kosmetik darf ohne Ausnahmen nicht mehr an Tieren getestet werden

An der Hautcreme soll kein Blut von Mäusen mehr kleben - im übertragenen Sinne.

Seit heute darf in der Europäischen Union keine Kosmetik mehr verkauft werden, die an Tieren erprobt wurde. Das Verbot gilt sowohl für Shampoos, Lippenstifte oder Körperlotionen, die in Europa hergestellt wurden, als auch für importierte Waren.

Ein Verbot von Tierversuchen mit Kosmetika gibt es schon seit fast zehn Jahren, allerdings galten bisher Ausnahmen. So durften weiter Produkte verkauft werden, die auf besonders komplizierte Nebenwirkungen getestet wurden. Dazu gehören zum Beispiel Tests, um herauszufinden, ob Inhaltsstoffe unfruchtbar machen können.

Tierversuchsgegner weisen jedoch darauf hin, dass die Kosmetikindustrie damit immer noch nicht ganz frei von Tierversuchen ist. Denn für Substanzen, die auch in der Industrie eingesetzt werden, gelten andere Gesetze.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)