11. März 2013
Eigentlich hofft man ja, dass sensible Daten bei einer Zentralbank sicher sind.
Wie eine australische Finanzzeitung berichtet, ist die Reserve Bank of Australia aber Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie es in einem internen Bericht heißt, haben mehrere Mitglieder der Bank eine unverdächtige E-Mail bekommen, die sie öffneten. Daraufhin legte der Virus die Computer lahm. Glück im Unglück hatte die Bank, weil die Mitarbeiter keine lokalen Administratorenrechte hatten und sich der Virus somit nicht ausbreiten konnte. Die Vermutung der Zeitung, der Angriff komme aus China, wurde mittlerweile von der Bank dementiert. Man wisse nicht, woher die Mails kamen.
Der interne Bericht enthält übrigens auch noch ganz analoge Gefährdungen der sensiblen Bankdaten: Immer wieder verlegen Mitarbeiter Laptops und Smartphones, Mails mit sensiblen Daten werden aus Versehen verschickt. Aber auch der Klassiker fehlt nicht: Einen Stapel Dokumente auf das Autodach legen, dann losfahren und nicht merken, wie sich die wichtigen Infos in alle Himmelsrichtungen verteilen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)